Die Bundesfamilienministerin Christine Bergmann will Counter-Strike nun doch nochmals prüfen lassen, nachdem die BPjS sich gegen eine Indizierung ausgesprochen hatte.

Auf der Jahrestagung der BPjS bezeichnete die Ministerin das Spiel als "unerträglich". Das geänderte Jugendschutzgesetzt, das von der Bundesregierung vorgelegt wurde, bilde die Voraussetungen für eine erneute Prüfung. Die Ministerin sagte weiter, dass sie die Entscheidung der BPjS für eine Freigabe nicht nachvollziehen kann. Elke Monnsen-Engberding von der BPjS verteidigte die Entscheidung, die man sich nicht leicht gemacht habe.

Damit wird offenkundig, dass Politiker versuchen, die BPjS zu beeinflussen, was mit der Selbstständigkeit dieser Prüfstelle eigentlich nicht zu vereinbaren wäre. Es geht also doch mehr darum, nach aussen hin der Bevölkerung ein Opfer zu bringen, um von dem wirklichen Problem abzulenken. Counterstrike soll also das Opfer werden und die BPjS wird ggf. übergangen. Ist das Demokratie???

Quelle: News @ Heise.de