In Q1/2018 soll das Rollenspiel Pillars of Eternity 2: Deadfire erscheinen und wie bereits beim Vorgänger, bei dem via Kickstarter mit mehr als USD 4 Millionen zusammen kamen, soll auch das Sequel mittels Crowdfunding finanziert werden. Genutzt wird diesmal die Plattform Fig.co und die bis zum 25.02.2017 befristete Kampagne läuft bisher sehr erfolgreich! Bereits nach 24 Stunden war das grundsätzliche Ziel von USD 1,1 Millionen erreicht, zwischenzeitlich liegt die Kampagne bei deutlich über USD 2 Millionen. Hierbei wurden sogenannte Stretch Goals gesetzt, also erweiterte Finanzierungsziele, bei deren Erreichen das Spiel um weitere Funktionen erweitert wird. Bereits fünf von sieben bisher definierten Stretchgoals sind aktuell erreicht, somit dürfen sich Fans bereits auf eine Lokalisierung unter anderem in die Sprachen Deutsch, Französisch sowie Russisch freuen. Ausserdem wurde die Level-Begrenzung von 16 auf 18 angehoben. Ferner haben die Entwickler von Obsidian Entertainment Details beim Erreichen des Stretch goals von USD 2,4 Millionen genannt. Beim Erreichen dieses Ziels wird die Sprachausgabe des Rollenspiels erweitert und eine Übersetzung in Koreanisch angeboten. Als komplett neues Feature wird ein Multiklassen-System ins Spiel integriert, was als zweites Stretch goal angekündigt worden war. Per Backer-Update-Video erklärt Game Director Josh Sawyer von Obsidian Entertainment worum es dabei geht:



Somit können Spieler in Pillars of Eternity 2: Deadfire jedem Charakter neben einer primären Klasse auch noch eine Unterklasse festlegen und jeder Zeit zwischen den beiden Klassen wechseln. Jede dieser möglichen Kombinationen soll dabei eine eigene Bezeichnung bekommen: Bekannt sind bisher z.B. der Kampfmagier, eine Mischung aus Kämpfer und Zauberer, der Liberator (Paladin und Druide) oder der Schamane (Zauberer und Barbar). Insgesamt wird es nach aktuellem Stand 55 dieser Multiklassen geben.

In Pillars of Eternity 2: Deadfire wird der Spieler auf einige bekannte NPCs und Party-Mitglieder aus dem Vorgänger Pillars of Eternity treffen, wobei Spielstände des erstens Teils sogar Auswirkungen haben wird auf die Storyline. Angesiedelt auf der Dreadfire-Inselgruppe, die aus Wüsten und tropischen Paradiesen besteht, gerät der Spieler in diverse Konflikte zwischen Ureinwohnern, Handelsgesellschaften und Piraten. Gegenüber dem Vorgänger werden ein neues Wettersystem, ein überarbeitetes Inventar- und Dialog-Interface, bessere Grafikeffekte sowie eine verbesserte KI der Gegner versprochen, was zu taktisch anspruchsvolleren Kämpfen führen soll. Darüber hinaus sollen Kritikpunkte wie die langen Ladezeiten beim Betreten von Gebäuden beseitigt sein. Auch wird es neue Kulturen und Gebiete zu erforschen geben.