Wenn es um (das eigene) Geld geht, hört für so manchen die Fairness auf. Anstatt sich auf das Glück zu verlassen, helfen diese Leute lieber nach und vergrößern mit illegalen Methoden ihren Gewinn. Im Folgenden wird es um die drei bekanntesten Betrugsmaschen im Casino und ihre berüchtigtsten Anwender, wenn nicht sogar Erfinder selbst, gehen. Glücklicherweise ist Online-Betrug praktisch unmöglich. Es gibt auch alle Arten von Partys, die die Dinge mit Online Casino Betrugstest genau im Auge behalten.
Kartenzählen
Obwohl klassische Casinos heute nicht so populär sind wie ihre digitalen Verwandten, üben sie doch eine gewisse Anziehungskraft auf Betrüger aus. Die könnten im Datennetz längst nicht so effektiv arbeiten. Insbesondere Kartenzähler bevorzugen das analoge Etablissement - und die menschlichen, vorhersehbaren Dealer. Unter Kartenzählern versteht man Menschen mit meist außergewöhnlicher mathematischer Begabung. In Casinos können diese errechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit welche Karte als Nächstes kommt.
Besonders bei Blackjack, dem wohl beliebtesten Casino-Kartenspiel, bei dem 21 buchstäblich eine Glückszahl ist, kommt dieser Trick zum Einsatz. In diesem Spiel muss man nach Möglichkeit genau 21 Punkte mit seinem Blatt erzielen. Da man selbst bestimmt, ob man eine weitere Karte nehmen möchte oder nicht, hängt Gewinnen oder Verlieren an der eigenen Entscheidung. Kein Problem für jemanden, der errechnen kann, welche Karte er oder sie als nächste erhalten würde. Diese Leute sind dabei natürlich im Vorteil und können sich der 21 fast mühelos nähern.
Als "Erfinder" des Kartenzählens gilt der amerikanische Mathematikprofessor Edward O. Thorp. Dieser erleichterte so einige Casinos in seiner Blüte um mehrere tausend Dollar. Seine Methode des Kartenzählens ging auf sein natürliches Gespür für Mathematik zurück. Da er so "praktisch nebenbei" die Wahrscheinlichkeiten errechnete, wurde er nie verhaftet und kam straffrei davon.
Heutzutage haben lokale Casinos Wege gegen das Kartenzählen gefunden. Zum Beispiel wird der Stapel des Gebers lange bevor er komplett aufgebraucht wird noch einmal gemischt, um Berechnungen zu torpedieren.
Manipulation der Einsätze
Eine Betrugsmasche, die vor allem in Las Vegas Schlagzeilen machte, war die Manipulation von Einsätzen beim Roulette. Richard Marcus (nicht der Schauspieler) benutzte diese Methode Anfang der 1980er für zahllose Betrüge.
Seine Masche war die, einen wertvollen Chip unter einem weniger wertvollen zu verstecken, während er setzte. Wenn er gewann, nahm er den weniger wertvollen Chip einfach an sich und kassierte das Geld. Wenn er verlor, nahm er mit geschickten Fingern den wertvolleren Chip an sich und verlor weniger Geld. Wann immer ein Dealer seine Masche bemerkte, täuschte er Betrunkenheit und ein Versehen vor. Seine Komplizen, die meist am selben Tisch saßen, arbeiteten mit der gleichen Methode, was ihre Gewinnchancen nochmals erhöhte.
Es sollte Jahre dauern, bevor die Casino-Verwaltung hinter seinen Betrug kam. Obwohl er unverschämt viel Glück hatte und in jedem Casio abräumte, das er betrat, kam ihm lange niemand auf die Schliche. Bis dahin hatte er einiges an Geld zusammengerafft (angeblich mehrere Millionen Dollar) - und sich einen Platz in den Geschichtsbüchern ergattert.
Heutzutage wäre diese Methode nicht mehr anwendbar. Kameras, aufmerksamere Dealer und unterschiedlich gefärbte Chips machen diesen Trick unmöglich. In Live Casinos wäre so eine Manipulation überhaupt nicht umsetzbar.
Manipulation von Slots
In diesem letzten Fall ist die Geschichte von Tommy Glenn Carmichael interessant, der fast vierzig Jahre damit verbrachte, Spielautomaten zu knacken. Der mittellose Amerikaner lernte erstmals in den 1950ern, wie er Spielautomaten überlisten könnte. Dazu benutzte er ein Oben-Unten-Gelenk. Dieses blockierte gleichzeitig den Münzschlitz und das Geldausgabefach und zwang das Gerät dazu, alles Geld in sich freizugeben. Auf diese Weise erbeutete er mehrere tausend Dollar pro Nacht. Anders als die anderen Herren in diesem Artikel wurde er dafür allerdings verhaftet.
Nachdem er seine Strafe abgesessen hatte, beschäftigte er sich mit der neuesten Generation der Spielautomaten und erfand die "Affenpfote". Das war ein Draht, der durch das Münzfach geschoben werden konnte. Dieser erreichte einen eingebauten Mikrochip und zwang ihn durch Berührung dazu, alles Geld herauszurücken.
Anschließend folgte der "Lichtzauberstab", dessen Licht den Lichtsensor im Inneren der neueren Automaten auslöste. Nach einer erneuten Verhaftung nutzte Carmichael sein Wissen, um Spielautomaten sicherer zu machen - er hat aber lebenslanges Casino-Verbot.
Fazit
Es gab einst viele Wege, um beim Glücksspiel zu schummeln - die hier aufgeführten sind nur einige wenige Beispiele. Die Casino-Betreiber sind aber auch nicht untätig und bleiben den Betrügern auf den Fersen, um ihnen das Leben schwer zu machen.
Während Kartenzählen, Chip- und Slot-Manipulation heutzutage nicht mehr so gut funktionieren, versucht man auch Online Casinos zu überlisten. Für alle Betrugsmaschen gilt aber: Verbrechen lohnt sich nicht lange!












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