Speichern Sie pro Mission an wechselnden Speicherplätzen ab. Oft sind Fehler im Aufbau oder überraschende Angriffe viel zu spät zu erkennen. Wenn Sie über keinen älteren Speicherplatz verfügen, müssen Sie alles noch einmal spielen.

Wirtschaft

  1. Pausieren Sie das Spiel am Anfang jeder Mission. Schauen Sie sich zunächst Ihre Warenbestände an. Oft sind wichtige Waren - zum Beispiel Nahrung, Kohle oder Eisen - schon zu Beginn vorhanden.
  1. Überprüfen Sie vorgegebene Gebäude. Wenn Sie beispielsweise je einen Holzfäller, einen Förster und ein Sägewerk bereits haben, sollten Sie schnell einen zweiten Holzfäller errichten, um das Sägewerk optimal zu nutzen.
  1. Knappe Ressourcen: Die anfänglich vorhandenen Waren sind meist sehr knapp. Daher müssen Sie sich gut überlegen, in welcher Reihenfolge Sie Ihre Gebäude bauen und wie Sie die knappen Ressourcen optimal einsetzen.
  1. Begrenzte Werkzeuge: Achten Sie darauf, für welche Gebäude bereits Arbeiter vorhanden sind und für welche Sie Werkzeuge auf Vorrat haben. Wer hier nicht aufpaßt, findet sich schnell mit unbesetzten Gebäuden wieder, weil weder Eisen und Kohle noch die richtigen Werkzeuge verfügbar sind.
  1. Baureihenfolgen: Die Reihenfolge, in der Sie Ihre Siedlung aufbauen, ist je nach der Ausgangssituation immer anders. Wenn Sie beispielsweise über Kohle und Eisen verfügen, können Sie Schmieden vor Bergwerken errichten. Genauso verhält es sich, wenn Sie über Nahrungsmittel verfügen: Dann können Minen vor den dazugehörigen NahrungsmittelBetrieben errichtet werden.
  1. Auch wenn man dazu neigt, Wirtschaftszweige auf einen Streich zu errichten, sollten Sie vorsichtiger vorgehen. Beispiel Brotproduktion: Nachdem der Getreidebauer an die Arbeit geht, dauert es einige Zeit, bis das erste Getreide geerntet ist. Erst dann sollten Sie die Mühle, das Wasserwerk und den Bäcker errichten. Während das Getreide reift, haben Ihre Bauarbeiter Zeit, andere Gebäude zu bauen.
  1. Raumplanung: Es ist nicht immer möglich, alle Gebäude optimal zu plazieren. Planen Sie den verfügbaren Platz sorgfältig, um die Transportwege möglichst kurz zu halten. Wenn Sie ein Gebäude an einen bestimmten Ort setzen wollen, es aber erst später bauen möchten, sollten Sie die Baustelle vergeben und sofort anhalten. Sie können den Bau dann zum gewünschten Zeitpunkt fertigstellen.

Warenverteilung, Lagerung, Produktion

Die Vorgaben in den Waren und Siedler-Menüs sind zwar für die meisten Situationen geeignet, können aber je nach Lage optimiert werden.

  1. Warenverteilung: Besonders bei der Werkzeugschmiede sollten Sie aufpassen. Lassen Sie einmal je 8 Einheiten Kohle und Eisen anliefern und setzen Sie dann die Werte auf Null. Sie müssen schließlich nicht am laufenden Band Werkzeug produzieren, sondern nur in Einzelfällen.
  1. Lagerung: Wenn einige Ressourcen lange Transportwege haben oder nicht ausreichend verbraucht werden, sollten Sie diese einlagern. Beispiel Weinproduktion: Ihre Weinbauern bleiben auf ihren Gütern sitzen und stellen die Arbeit ein, weil entweder zu wenig Träger oder nicht ausreichend kleine Tempel existieren. Um die Produktion am Laufen zu halten, lagern Sie den Wein zur späteren Verwendung ein. In der Zwischenzeit können Sie den Mißstand beheben. Ähnlich ist es mit Baumaterial: Oft liegen Steinfelder weit von den Baustellen entfernt oder der Steinverbrauch ist zur Zeit recht niedrig. Damit der Steinmetz konstant weiterarbeitet und die Steine jederzeit verfügbar sind, sollten sie eingelagert werden.
  1. Waffenproduktion : Besonders zu Beginn einer Mission brauchen Sie mehr Verteidigungswaffen. Schrauben Sie also die Produktion von Schwertern herunter und lassen stattdessen mehr Bögen und Speere bauen.

Mana und Zaubersprüche

Im Gegensatz zum Hauptprogramm werden Sie in den Missionen der Zusatz-CD vermehrt Mana und Zaubersprüche einsetzen müssen.

  1. Früh Mana produzieren: Errichten Sie so früh wie möglich die nötigen Gebäude, um Opfergaben herzustellen. So können Sie Ihre Armee viel schneller aufwerten.
  1. Sofern Ihre Baumaterialien es zulassen, sollten Sie schnell einen großen Tempel errichten. Dieser gibt Ihnen auf einen Schlag 80% auf die Aufwertung von Soldaten. Sobald ausreichend Priester aus dem Tempel gekommen sind, können Sie diesen wieder abreißen.
  1. Einige Missionen sind ohne den Einsatz von Zaubersprüchen überhaupt nicht zu bewältigen. Manchmal müssen Sie Sprüche wie "göttliche Gabe" (Römer) einsetzen, um an Rohstoffe (hier: Eisen) zu gelangen.
  1. Der Gegner unterstützt seine Truppen jetzt aktiv mit Priestern. Wenn möglich, versuchen Sie gezielt, die Priester anzugreifen.
  1. Hohe Manakosten: Spielen Sie nicht unnötig mit Zaubersprüchen herum, da diese mit jeder Anwendung teurer werden und dann im entscheidenden Augenblick vielleicht nicht verfügbar sind.
  1. Mana nutzen: Wenn Sie eine Zeitlang nicht gezaubert haben und der Zauberkraft-Balken voll ist, sollten Sie Ihr Mana reduzieren, indem Sie Sprüche wie "göttliche Gabe" (immer gut!) ausführen. Sonst verschwenden Sie Zauberkraft!

Aufbau der Armee

  1. Waffen auf Lager produzieren: Fangen Sie möglichst früh mit der Waffenproduktion an. Sie sollten auch früh eine Kaserne errichten, Auto-Rekrutierung jedoch ausschalten. Lagern Sie die Waffen ein, um später schnell eine Armee ausheben zu können.
  1. Erst "göttlich" aufwerten, dann produzieren: Sofern Sie nicht von Anfang an dauernd angegriffen werden, sollten Sie keine Soldaten produzieren. Fangen Sie damit erst an, wenn die göttliche Aufwertung abgeschlossen ist. Werten Sie grundsätzlich die Schwertkämpfer zuletzt auf. Sollten Sie mitten in der Aufwertungsphase doch Soldaten brauchen, sind Verteidigungswaffen (Speerträger und Bogenschützen) wichtiger als Angriffstruppen.
  1. Halten Sie sich immer genügend Siedler zur Verfügung, um schnell Truppen ausheben zu können. Damit die überschüssigen Siedler nicht unnütz in der Gegend herumstehen, machen Sie diese zu Pionieren.
  1. Eil-Rekrutierung: Wenn Sie massig Waffen haben und auf die Schnelle eine Armee brauchen, schicken Sie Pioniere zu den Lagern und Kasernen. Wandeln Sie dann die Pioniere in Träger um und stellen Sie sofort danach Auto-Rekrutierung ein. In kürzester Zeit stehen Ihnen dann jede Menge Truppen zur Verfügung.

Krieg

  1. Türme: Reißen Sie alle unnötigen Türme im Hinterland ab. Um trotzdem den nötigen Überblick zu behalten, benutzen Sie Aussichtstürme oder Spione. Bei vielen Missionen greift der Gegner Sie erst viel später an, wenn Sie nur einen einzelnen Turm besitzen.
  1. Schwere Waffen: Katapulte, Ballisten und Kanonen werden häufig unterschätzt. Mit diesen Waffen können Sie dem Gegner schweren Schaden zufügen und seine Expansion aufhalten. Rein nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" können Sie alle neu errichteten Wachtürme beseitigen.
  1. Pioniere : Pioniere sind die wahrscheinlich am meisten unterschätzte Einheit in Siedler 3. Unnütz in der Gegend herumstehende Siedler können als Pioniere das Land vergrößern und im Bedarfsfall wieder zu Trägern gemacht werden. In Kombination mit schweren Waffen werden sie zu sehr gefährlichen Angriffstruppen (siehe Profi-Strategien).
  1. Lazarette: Auch das Lazarett wird oft unterschätzt. Bauen Sie eines oder mehrere dieser Gebäude an der Grenze zu Ihrem Gegner. Sie können kurze Überfälle starten und sich dann im eigenen Land wieder heilen. So sparen Sie sich jede Menge Ressourcen.

Verteidigung der Grenzen

  1. Direkt an der Grenze zum Gegner sollten Sie mehrere Türme aufstellen und voll besetzen. Die Bogenschützen können so auf Gegner schießen, die einen benachbarten Turm angreifen.
  1. Wenn ein gegnerischer Großangriff droht, sollten Sie dem Feind zuvorkommen. Greifen Sie an und locken Sie den Gegner dann gezielt von Ihren Verteidigungsanlagen weg. So können Sie Zeit gewinnen.

Profi-Strategien

Der einfache Frontalangriff mit einer überlegenen Truppenzahl ist nicht immer möglich, da der Gegner oft über weitaus größere Heere verfügt. Mit den folgenden Strategien können Sie auch aus unterlegener Position heraus gewinnen:

  1. Ausdehnung verhindern: Spionieren Sie so früh wie möglich den Gegner aus. Sie können ihm dann frühzeitig wichtige Gebiete streitig machen (z. B. rohstoffreiche Berge).
  1. Schwere Waffen und Pioniere: Mit schweren Waffen können Sie feindliche Wachtürme zerstören. Dadurch gewinnen Sie jedoch noch kein Gebiet und schädigen auch nicht die Wirtschaft des Feindes. Nachdem ein Turm zerstört wurde, ziehen sich die Soldaten des Feindes meist ins Hinterland zurück. Halten Sie direkt an der Grenze einen großen Trupp Pioniere bereit, die sofort nach der Zerstörung des Turmes das Gebiet einnehmen. Wenn Sie zivile Gebäude mit Pionieren komplett eingekreist haben, werden diese zerstört. Mit dieser Taktik können Sie den Feind so weit schwächen, daß seine gesamte Wirtschaft kollabiert. Weitere Vorteile dieser Strategie: Wenn Sie eine Verbindung zu Ihrem Stützpunkt haben, kommen Sie in den Besitz von Holz und Steinen von den zerstörten Gebäuden.
  1. Schlüsselbetriebe und Lager zerstören: Konzentrieren Sie Ihre Angriffe auf die wichtigsten Industriegebiete des Feindes. Besonders wichtige Ziele sind Bergwerke, Waffenschmieden, Erzschmelzen und Kasernen. Wenn der Feind Gold gelagert hat, sollten Sie dies unbedingt in Ihren Besitz bringen: Sie stärken so Ihre eigene Kampfkraft, während Sie gleichzeitig den Gegner schwächen.

ENDE

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