Ein kleiner Klick für den Spieler, ein großer Schritt für die Siedlung

  • Aller Anfang ist schwer
    Nach dem Start solltest Du Dir zuerst Deine vorhandenen Rohstoffe, Gebäude und Siedler ansehen, um zu vermeiden, daß bereits vorhandene Gebäude errichtet oder Spezialisten ausgebildet werden. Einem vorzeitigen Angriff des Feindes kannst Du dadurch entgegenwirken, daß Du bis auf einen Turm alle abreißt und Deine komplette Armee dort versammeln. So vermeidest Du es, den Gegner zu provozieren.

Aufbau der Siedlung

  • Holz und Stein - das muß sein
    Falls Du noch keine Gebäude der Holz- oder Steinindustrie hast, solltest Du sofort mit dem Bau von zwei bis drei Holzfällerhütten, einem Sägewerk, ein Forsthaus und ein bis zwei Steinmetzen beginnen (Ägypter brauchen mehr Steine, Asiaten mehr Holz, Römer und Amazonen sind ziemlich ausgeglichen). Das Forsthaus solltest Du jedoch nur dann errichten, wenn Du dort auch dauerhaft Holz schlagen möchtest. Ansonsten errichtest Du nach der Rodung des Gebietes an einem anderen Ort eine neue Holzindustrie.
  • Ausbreitung
    Nun solltest Du, je nach vorhandenen Rohstoffen, ein kleines oder mittleres Wohnhaus errichten. Aus den Siedlern machst Du, je nach Haus, fünf bis 20 Pioniere, die Du zuerst, wenn möglich, an die Meeresküste schickst, weil dort Fischfang betrieben werden kann. Danach werden Gebirge für die Minen und weite Wiesen für die Nahrungsindustrie eingenommen. Falls Dir diese Methode nicht schnell genug ist, kannst Du auch noch zusätzlich kleine Türme errichten, die Du jedoch nach Besetzung des Gebietes wieder abreißen kannst.
  • Nahrung
    Um für die ersten Minen am Anfang Nahrung zu haben, solltest Du zuerst - wenn möglich - eine Fischerhütte errichten. Damit die Minenarbeiter später mit ihrer Lieblingsnahrung versorgt werden können, solltest Du schon jetzt zwei Getreidefarmen errichten, da das Reifen einige Zeit in Anspruch nimmt. Während das Getreide wächst, errichtest Du ein Wasserwerk, eine Windmühle und einen Bäcker, um Brot zu backen. Dann baust Du zusätzlich eine Schweinefarm und einen Metzger. Für eine ausreichende Getreideversorgung brauchst Du jetzt noch ein bis zwei weitere Getreidefarmen. Wirtschaftsgebäude solltest Du in der Nähe der Minen errichten - dadurch entfallen lange Transportwege.
  • Bergbau
    Sobald die Geologen Rohstoffe gefunden haben, errichtest Du dort die entsprechenden Minen. Kümmer Dich zuerst um Eisen und Kohle und beliefer diese Bergwerke zuerst mit dem bereits gefangenen Fisch und dann mit den Lieblingsspeisen. Sobald Du alle wichtigen Gebäude für Nahrung und Schwerindustrie errichtet hast, kannst du damit beginnen, Gold, Edelsteine und Schwefel zu fördern. Deponier diese Rohstoffe eventuell in einem Lager.
  • Schmelzen und Schmieden
    Während Deine Minenarbeiter fleißig die Rohstoffe zutage fördern, errichtest Du eine Eisenschmelze und eine Werkzeugschmiede. Die Schmiede beliefern Dich achtmal mit Eisen und achtmal mit Kohle und stell dann die Lieferungen ein. Bau jetzt eine Waffenschmiede und eine Kaserne. Falls Du schon Bergwerke für Gold, Edelsteine und Schwefel gebaut hast, kannst Du die weiterführenden Gebäude zur Verarbeitung der Materialien errichten (Goldschmelze, Laboratorium usw.).
  • Götter und Tempel
    Um Mana zu produzieren und Prister auszubilden, ist es erforderlich, große und kleine Tempel zu errichten. Geheimtip: Die beiden ersten großen Tempel geben Dir jeweils 80 Prozent auf die Aufwertung Deiner Soldaten. Ein dritter, großer Tempel lohnt sich jedoch nicht. Werte Deine Soldaten lieber mit Opfergaben (Wein, Bier, Schnaps, Met) in den kleinen Tempeln auf. Dazu errichtest Du natürlich die entsprechenden Gebäude (Winzer, Brauerei, Destille, Metbrauerei) und weitere Wasserwerke.
  • Verteidigungsanlagen
    Reiß, wie bereits erwähnt, zu Beginn des Spiels bis auf einen Turm alle anderen ab und konzentrier Deine Streitmacht um diesen Turm. Später tauschst Du den Turm gegen eine Burg, die Du möglichst an der Grenze zum Gegner errichtest. Somit verhinderst Du eine Rückeroberung der Gebiete. Reiß den Turm jedoch erst dann ab, wenn die Burg schon steht. Sonst hast Du verloren.

Militär

  • Rekrutierung von Soldaten
    Solange Du nicht ständig angegriffen wirst, kannst Du die Rekrutierung auf manuell umstellen und die Waffen in einer bis zwei Kasernen einlagern, bis Deine Soldaten aufgewertet sind. Sorg dafür, daß in der Nähe genügend freie Siedler bereitstehen. Sobald Du angegriffen wirst, stellst Du die Rekrutierung wieder auf automatisch. Jetzt laufen die freien Siedler zur Kaserne und schnappst Dir eine Waffe. Mit diesem Trick kannst Du im Verteidigungsfall schnell eine Armee ausgeben und den Gegner oft einschüchtern, so daß dieser sich wieder zurückzieht.
  • Aufwertung
    Bevor Du angreifst, wertest Du zunächst Deine Soldaten auf und erhöhst mit Mineralien Deine Kampfkraft, die Du von Deinen Trägern in ein Lager bringen läßt.
  • Aufstellung
    Wer seine Armee möglichst effektiv in die Schlacht führen möchte, sollte die folgende Aufstellung einhalten: Die Schwert- und Speerkämpfer stellst Du nach vorne, um die anstürmenden Feinde aufzuhalten. Währenddessen decken die Bogenschützen die gegnerische Armee mit einem Pfeilhagel ein. Geheimtip: Falls Du merkst, daß Du nicht gewinnst, versuch den Gegner auf Dein eigenes Gebiet zu locken. Von dort aus kannst Du ihn dann mit 100 Prozent Kampfkraft angreifen und ihm, falls er sich zurückzieht, mit den Bogenschützen in den Rücken fallen.
  • Eroberung
    Vor einem Angriff solltest Du zuerst mit ein paar Spionen das Gebiet des Feindes erforschen. So kannst Du Schwachstellen ausmachen und die Wirtschaftszweige erkennen. Um Deinen Gegner zu schwächen, versuch die Türme einzunehmen, die in der Nähe der Minen, Waffenschmieden und Kasernen stehen. Wenn Du diese eroberst, schwächst Du die Wirtschaft des Gegners erheblich. Außerdem solltest Du, wenn möglich, das Land des Gegners in zwei Teile spalten. Schlag eine Schneise durch die Mitte des feindlichen Territoriums. Zerstör nach der Eroberung die Türme, um eine Rückerboberung zu vermeiden.
  • Artillerie
    Mit den schweren Kriegsmaschinen (Katapult, Kanone, Ballistika und Gong) kannst Du Türme des Gegners ohne eigene Verluste zerstören. Dazu baust Du, je nach Volk, das benötigte Gebäude und dann drei bis vier Kriegsmaschinen. Jetzt kannst Du viele Türme von Deinem eigenen Land aus zerstören. Greif mit einer Armee die restlichen Türme an. So zerstörst Du die feindlichen Gebäude viel schneller.
  • Spione entdecken
    Um feindliche Spione zu entdecken, laß an der Grenze Soldaten patrouillieren. So vermeidest Du es, vom Feind ausspioniert zu werden.
  • Endkampf
    Bevor Du mit Deiner Armee zum endgültigen Schlag ausholst, solltest Du das aktuelle Spiel abspeichern. Greif nun an. Falls Du merkst, daß Du noch zu schwach bist, lädst Du einfach noch mal den Spielstand.

Magie und Priester

  • Priester beim Angriff
    In jeder Armee solltest Du mehrere Priester mitnehmen, da diese Deinen Soldaten gute Dienste leisten können. Mit einer Stärkung der Kampfkraft kannst Du auch überlegene, feindliche Heere vernichten.
  • Priester zur "Landschaftsgestaltung"
    Außerdem kannst Du mit Priestern die Umgebung Deines Lagern oder den Weg Deiner Kriegsmaschinen verändern. Durch einen einfachen Brand wird aus dem dichten Wald eine praktische Straße oder lästige Sumpf zu bebaubaren Wiesen.
  • Warenmangel
    Und falls Du mal nicht genügend Eisen haben solltest, brauchst Du nur ein paar Steine, einen Priester und einen Zauberspruch - schon ist der Mangel behoben, und Du kannst mit dem Eisen neue Waffen produzieren.

Profitips

  • Aussichtstürme
    Um auch mit einem einzigen Turm oder einer Burg den Überblick zu behalten, errichtest Du ein paar Aussichtstürme. So erkennst Du, gerade bei großen Gebieten, schneller einen Angriff des Feindes und kannst früher reagieren.
  • Diebe
    Falls Du einmal Mangel an Waren hast, kannst Du mit folgender Taktik Deine Wirtschaftslöcher füllen: Errichte ein mittleres Haus und bilde etwa 25 Diebe aus. Teil die Langfinger in fünf Trupps ein und ordne jedem eine Hotkey-Nummer (ALT + Nummer) zu. Begib Dich nun zur Grenze des Feindes. Du solltest vorher schon den Gegner ausspioniert haben, um sein Lager zu kennen. Falls dort Wachen patrouillieren, nimmst Du einen Trupp und lenkst die Soldaten ab. Währenddessen klaust Du mit den Dieben die Waren des Feindes und bringst diese auf Dein Land. Dort lassen die Diebe die Sachen fallen, und Träger bringen alles zu den jeweiligen Betrieben.
  • Speichern
    Speicher ungefähr jede halbe Stunde ab und verwende - wenn möglich - pro Spiel zwei bis drei Speicherplätze. Falls Du Fehler in der Wirtschaft erst spät entdeckst oder gerade angegriffen wirst und verlierst, mußt Du so nicht alles nochmals spielen.
  • Anbaugebiete ändern
    Um öfter ernten und somit produktiver wirtschaften zu können, solltest Du die Anbaugebiete Deiner Nahrungsbetriebe regelmäßig ändern. Dadurch wächst das Angebaute an mehreren Stellen, und Du kannst dann einen Platz nach dem anderen abernten lassen.
  • Keine Verteidigung am Wasser
    Da der Gegner nie über das Wasser (mit Fähren) angreift, ist es nicht nötig, an der Küste Verteidigungsanlagen zu errichten.
  • Soldaten an der Grenze, um Türme des Gegners einzunehmen
    Halt an der Grenze zum feindlichen Gebiet immer ein paar Schwertkämpfer bereit. Sobald der Gegner einen Turm fertiggestellt hat, diesen jedoch nicht gleich besetzt, kannst Du mit einem Krieger den Turm ohne Kampf einnehmen.

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